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Woher die Quellenvorschläge kommen

Wozu es die Vorschläge gibt

Ein Quellenbestand veraltet: Der Markt ändert sich, neue Wettbewerber kommen dazu. Picasi sucht deshalb weiter und schlägt euch vor, was es findet. Ihr entscheidet, was daraus wird.

Wie ein Vorschlag entsteht

Erst euer Profil. Picasi leitet ein Kurzprofil ab — aus dem Namen des Workspace, aus eurer Website, aus den Quellen, die ihr schon beobachtet: Branche, Sub-Branche, Region, Sprache, Firmenbeschreibung. Das Profil verortet die Recherche — ohne es würde die KI im Leeren suchen.

Dann die Recherche. Eine KI durchsucht das Web nach Organisationen, die zu diesem Profil passen. Sie arbeitet in Schritten: erst den Markt aus Kundensicht bestimmen, dann mehrere unabhängige Suchstrategien, dann jeden Kandidaten belegen.

Dann die Zweitmeinung. Ein zweites Modell prüft jeden Kandidaten unabhängig davon noch einmal.

Dann die Ampel. Aus Zweitmeinung und Zahl der unabhängigen Belege ergibt sich grün oder gelb. Was weder belegt noch bestätigt ist, wird euch gar nicht erst gezeigt.

Was die Ampel bedeutet

Grün — die Zweitmeinung stimmt zu, und mindestens zwei voneinander unabhängige Websites belegen den Kandidaten. Das ist die Stufe, bei der eine Sammelübernahme vertretbar ist.

Gelb — die Zweitmeinung stimmt zu, aber nur eine Website belegt es. Oder die Zweitmeinung kam nicht rechtzeitig zurück und es gibt mindestens einen Beleg. Gelb heißt: sieh es dir an.

Über Belege an jedem Vorschlag seht ihr, worauf die Einstufung beruht.

Die drei Entscheidungen

Übernehmen legt die Quelle an, mit der üblichen Kanal-Erkennung.

Ausblenden heißt: für jetzt weg. Der Vorschlag kann in einer späteren Runde wiederkommen. Das ist die Antwort für „weiß ich gerade nicht“.

Ablehnen heißt: nie wieder. Die Adresse wandert in ein dauerhaftes Gedächtnis, das die Recherche beim nächsten Lauf ausschließt.

Der Rhythmus

Der erste Lauf startet direkt nach dem Onboarding. Danach folgt ein Zyklus, der sich streckt: nach etwa einer Woche, dann nach drei, dann nach sieben Wochen, danach etwa monatlich.

Je Lauf kommen höchstens zehn grüne und fünf gelbe Vorschläge. Und: Liegen zehn unbearbeitete Vorschläge auf eurer Liste, pausiert die Suche.

Die E-Mail

Werktags morgens schickt Picasi die offenen Vorschläge per E-Mail, höchstens fünf pro Mail. Jeder Vorschlag trägt drei Links — übernehmen, ausblenden, ablehnen —, die ohne Anmeldung funktionieren.

Die Links sind signiert und eine Woche gültig. Danach führen sie auf eine Seite, die das sagt und zur Quellen-Übersicht weiterleitet.

Was die Vorschläge nicht sind

  • Keine vollständige Marktübersicht. Was in eurem Profil nicht angelegt ist, findet die Recherche auch nicht. Das Profil zu schärfen wirkt stärker als jede Einstellung.
  • Keine Bewertung eurer Wettbewerber. Die Ampel sagt, wie gut ein Vorschlag belegt ist, nicht wie wichtig die Quelle für euch wäre.

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