Zum Inhalt springen
Zur App

MCP — Picasi im KI-Assistenten nutzen

Was MCP ist

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offenes Protokoll, das festlegt, wie KI-Assistenten auf externe Werkzeuge und Daten zugreifen. Statt dass jeder Anbieter eine eigene Integration bauen muss, folgen alle demselben Standard.

Claude Code, Claude.ai, ChatGPT und andere Assistenten, die MCP unterstützen, können sich mit jedem MCP-kompatiblen Dienst verbinden — und Picasi ist einer davon.

Warum Picasi MCP implementiert

Wettbewerbs-Monitoring wird dann wirklich nützlich, wenn die Informationen dort verfügbar sind, wo ihr arbeitet — nicht in einer separaten App, die ihr extra öffnen müsst.

Wenn ihr eine Wettbewerbs-Analyse in Claude schreibt und mitten in der Arbeit wissen möchtet, was die Muster AG letzte Woche kommuniziert hat, fragt ihr Claude einfach. Claude fragt im Hintergrund Picasi über MCP — und ihr seht die Daten sofort im Chat, ohne den Kontext zu wechseln.

Das ist der eigentliche Vorteil von MCP: Picasi-Daten fließen in euren bestehenden KI-Workflow ein, statt einen separaten zu erzwingen.

Wie die Verbindung funktioniert

Es gibt zwei Wege, Picasi mit einem KI-Assistenten zu verbinden:

API-Token — für Claude Code, Cursor und eigene Agenten. Ihr erstellt einen Token in Picasi, tragt ihn in die Konfiguration des Assistenten ein und schon hat er Zugriff. Der Token hat eine Rolle, die den Zugriffsumfang bestimmt.

OAuth — für Claude.ai und ChatGPT. Ihr autorisiert den Assistenten direkt über euren Picasi-Account, ohne Token-Verwaltung. Die Verbindung ist an euren persönlichen Account gebunden.

Was der Assistent tun kann

Mit Lese-Zugriff kann der Assistent:

  • Updates suchen und lesen
  • Quellen und Kanäle auflisten
  • Berichte abrufen
  • Den Team-Kontext (KI-Kontext) abfragen

Mit Schreib-Zugriff (Admin-Token oder OAuth mit write-Scope) kann der Assistent zusätzlich:

  • Quellen anlegen, bearbeiten und löschen
  • Kanäle anlegen, bearbeiten und deaktivieren
  • Tags anlegen und bearbeiten

OAuth Scope-Level

Wenn ihr eine OAuth-Verbindung einrichtet — zum Beispiel mit Claude.ai oder ChatGPT — wählt ihr beim Autorisierungsschritt eine Berechtigungsstufe (Berechtigungsstufe). Diese Stufe ist eine Deckelung: sie begrenzt, was der Assistent über diese Verbindung tun darf, unabhängig von eurer Rolle im Workspace.

StufeErlaubtNicht erlaubt
Read-onlyUpdates lesen, Quellen und Berichte abrufen, Team-Kontext abfragenQuellen oder Kanäle anlegen, bearbeiten oder löschen
Read & Write (Standard)Alles aus Read-only plus Quellen, Kanäle und Inbox verwaltenTeam-Einstellungen und KI-Einstellungen verwalten
AdminAlle MCP-Operationen inklusive Team-EinstellungenAbrechnung verwalten

Die Stufen, die ihr wählen könnt, sind durch eure eigene Workspace-Rolle begrenzt. Ein Mitglied ohne Admin-Berechtigung sieht die Option Admin nicht.

Der gewählte Scope bleibt dauerhaft an die Verbindung gebunden. Er ist nach der Autorisierung in der Verbindungsliste als Badge sichtbar. Um den Scope zu ändern, muss die Verbindung widerrufen und neu eingerichtet werden.

Empfehlung: Wählt den Scope, der für den konkreten Einsatzzweck ausreicht — also nicht mehr Zugriff als nötig. Für reine Abfragen und Analysen reicht Read-only.

Sicherheit und Kontrolle

Ihr behaltet die Kontrolle. Jede Verbindung ist in Picasi unter KI-Verbindungen sichtbar. Ihr könnt sie jederzeit einzeln widerrufen — sofort und ohne Rückstände.

Tokens sind rollenbeschränkt: ein Leser-Token kann keine Quellen anlegen, egal wie der Assistent ihn nutzt. Bei OAuth-Verbindungen gilt zusätzlich der gewählte Scope als Deckelung.

Weiterführende Themen