KI-Kontext — warum personalisierte Analysen besser sind
Das Problem ohne Kontext
Stell dir vor, du bittest jemanden, eine Wettbewerbs-Analyse zu schreiben — aber die Person weiß nicht, wer du bist, was dein Produkt macht und wie du am Markt aufgestellt bist. Sie kann beschreiben, was der Wettbewerber tut. Aber sie kann nicht einordnen, ob das für euch eine Bedrohung ist, eine Chance oder schlicht irrelevant.
Genau so arbeitet die KI von Picasi ohne KI-Kontext. Sie sieht die Updates eurer Wettbewerber und kann daraus eine Zusammenfassung machen. Aber eine echte Analyse — eine, die euch sagt, was das für euch bedeutet — braucht Wissen über euch.
Was der KI-Kontext enthält
Ihr hinterlegt in vier Kategorien Dokumente und Informationen:
Unternehmen — wer ihr seid, was eure Mission ist, wie ihr euch positioniert, wen ihr bedient.
Produkte — was ihr verkauft, was die Stärken und Schwächen im Vergleich zum Markt sind, was geplant ist.
Themen — welche Branchen-Begriffe in eurem Markt wichtig sind, welche Trends relevant sind.
Kommunikation — wie ihr schreibt, welche Tonalität zu euch passt, welche Markenbotschaft gelten soll.
Diese Dokumente laden ihr einmal hoch und Picasi behält sie dauerhaft. Sie fließen in jeden Report ein — ohne dass ihr jedes Mal neu angeben müsst, wer ihr seid.
Woher der erste Kontext kommt
Ihr müsst nicht bei null anfangen. Beim Onboarding fragt Picasi nach eurer Website und liest sie aus. Daraus entsteht automatisch ein Dokument in der Kategorie Unternehmen — euer Firmenprofil.
Das Dokument trägt das Kennzeichen KI-erzeugt und einen Sicherheitswert von 0 bis 100. Liegt er unter 80, weist Picasi darauf hin und empfiehlt, es durch ein eigenes Dokument zu ersetzen. Der Wert sagt, wie belastbar die Website als Quelle war: eine Seite mit drei Sätzen trägt weniger als ein ausgearbeiteter Auftritt.
Behandelt das Profil als Entwurf. Es ist der Anfang, nicht das Ergebnis — ihr könnt es jederzeit ersetzen.
Der Unterschied in der Praxis
Ohne Kontext: “Die Muster AG hat diese Woche drei Posts über ihr neues Produkt Feature X veröffentlicht.”
Mit Kontext: “Die Muster AG bewirbt intensiv Feature X — eine Funktion, die eurem aktuell in Planung befindlichen Feature Y ähnelt. Das gibt euch einen Hinweis, dass der Markt diese Funktion nachfragt. Gleichzeitig positionieren sie es preislich im mittleren Segment, was eurer Strategie für höherpreisige Angebote entgegenkommt.”
Der zweite Report ist nur möglich, wenn Picasi weiß, was euer Feature Y ist und wie ihr euch preislich positioniert.
Wie viel Kontext ist genug?
Die Qualität des Kontexts ist wichtiger als die Menge. Lieber ein präzises, aktuelles Produkt-Dokument als ein umfangreicher, veralteter Jahresbericht.
Pro Kategorie sind 7.500 Tokens erlaubt — das entspricht etwa 5.000 bis 6.000 Wörtern. Für die meisten Teams reicht das für ein gut ausgearbeitetes Dokument pro Kategorie.
Startet mit der Kategorie Produkte, die macht bei Wettbewerbs-Analysen den größten Unterschied. Ergänzt dann Unternehmen und Kommunikation, wenn ihr LinkedIn-Posts generieren wollt, die klingen wie ihr.