Marktbeobachtung für Solo-Selbständige

Wer allein arbeitet, ist gleichzeitig Marketing, Vertrieb und Leistungserbringung. Marktbeobachtung konkurriert damit nicht gegen andere Aufgaben, sondern gegen abrechenbare Stunden. Deshalb zählt hier nur eines: der kürzeste Weg zwischen Anmeldung und brauchbarem Überblick.

Warum Alleinarbeitende doppelt benachteiligt sind

Ein Marketing-Team kann Beobachtung aufteilen. Ihr könnt das nicht. Was ihr nicht selbst seht, sieht niemand – und weil ihr auch die Arbeit liefert, fällt das Sehen genau dann aus, wenn viel zu tun ist. Also ausgerechnet in den Phasen, in denen sich der Markt bewegt.

Der zweite Nachteil ist die Sichtbarkeit selbst. Viele Einzelunternehmer verlassen sich auf ihren LinkedIn-Feed als Marktradar. Nur schreibt LinkedIn ausdrücklich, dass Follower öffentliche Beiträge „may see“ – sehen können, nicht sehen werden. Der Feed ist eine algorithmische Auswahl. Wer ihm vertraut, hält für Marktlage, was in Wirklichkeit eine Stichprobe ist.

Dazu kommt die Frage, wie man bei begrenzter Zeit das Wichtige vom Lauten trennt. Dazu haben wir separat geschrieben: Signal statt Rauschen im B2B-Marketing.

Der kürzeste Weg zum Überblick

Für Einzelne ist der einzig tragfähige Aufbau der, den man nach der Einrichtung vergessen kann. Drei Schritte genügen: Zuerst drei bis fünf Quellen anlegen, nicht mehr – die zwei Wettbewerber, an denen ihr euch wirklich messt, und die zwei bis drei Stimmen, die in eurem Feld den Ton angeben. Dann einen wöchentlichen Report einrichten: Scheduled Reports stellen die Zusammenfassung per E-Mail zu, damit endet die Notwendigkeit, an das Nachsehen zu denken. Und die App nur bei Bedarf öffnen – wenn etwas im Report Aufmerksamkeit verdient, führt die Unified Inbox zum Originalbeitrag.

Der Basic-Plan mit 500 Updates im Monat deckt diesen Zuschnitt ab. Nutzer sind auch dort unbegrenzt – falls später ein Partner oder eine Assistenz dazukommt, kostet der Zugang nichts extra.

Und zum Preis, offen gesagt: 99€ im Monat sind für ein Einzelunternehmen eine spürbare Position. Das entspricht ungefähr einer halben bis einer Beratungsstunde. Wer heute mehr Zeit als das mit dem Durchklicken fremder Profile verbringt, rechnet sich das schnell. Wer weniger braucht, sollte lieber warten – wir würden euch ungern etwas verkaufen, das ihr zweimal im Quartal öffnet.

Passt das zu euch?

Ja, wenn …

  • ihr in einem Feld arbeitet, in dem sich Positionierung schnell verschiebt
  • ihr eine Handvoll Wettbewerber benennen könnt, die aktiv kommunizieren
  • ihr heute regelmäßig Zeit mit dem Durchsehen fremder Profile verbringt
  • ihr Entscheidungen allein trefft und deshalb schnell handeln könnt

Eher nicht, wenn …

  • ihr im Monat weniger als eine Stunde mit Marktbeobachtung verbringt – dann lohnt der Preis nicht
  • euer Geschäft über Empfehlungen läuft und Wettbewerb kaum eine Rolle spielt
  • ihr in einem Feld arbeitet, in dem öffentlich wenig kommuniziert wird
  • ihr ein Werkzeug sucht, das euch Inhalte schreibt – Picasi beobachtet, es produziert nicht

Der erste Punkt unter „Eher nicht“ steht bewusst dort. Es gibt Einzelunternehmen, für die sich das nicht rechnet, und wir halten es für sinnvoller, das hier zu sagen als nach drei Monaten Abo.

Häufige Fragen

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